Allein in Basel marschierten gegen 4'000 Personen für effektivere Klimaschutzmassnahmen durch die Stadt. | zvg

Klima-Demos mit katholischem Support

Andreas C. Müller, 4.2.19

In 13 Schweizer Städten haben am Samstag neben Tausenden Schülerinnen und Schülern auch Eltern, Grosseltern und andere Sympathisanten für einen besseren Klimaschutz demonstriert. Nach Angaben der Polizei und Schätzungen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beteiligten sich landesweit mehr als 38’000 Personen an den Demonstrationen. Laut den Organisatoren waren es 65’000. Zu den Demonstrationen hatten auch etablierte Organisationen wie das katholische Hilfswerk Fastenopfer aufgerufen. «Wir setzen uns seit Jahren für den Klimaschutz ein, weil er direkt die Lebensbedingungen der Menschen im Süden bestimmt», erklärt Madlaina Lippuner von Fastenopfer auf Anfrage. Die bisherigen Klima-Demos fanden jeweils am Freitag statt und wurden vorwiegend von Schülerinnen und Schülern bestritten. Dieses Wochenende fanden die Manifestationen erstmals an einem Wochenende statt. Als Grund gab Miriam Rizvi, Sprecherin des Kollektivs Klimastreik Ostschweiz, gegenüber Keystone-SDA an: «Wir wollten, dass auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowieLehrerinnen und Lehrer teilnehmen können».

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