Immer wieder gut zu erkennen: Katholische Frauen, denen es reicht, und die das mit der pinken Mitra zeigten. Ämter sollen nicht länger nur zölibatär lebenden Männern vorbehalten sein, die Zugangsbedingungen zur Weihe und die Gestaltung der Kirche sollen für alle Geschlechter möglich sein. | © Anne Burgmer

Neuer Anlauf gegen Pflichtzölibat

Christian Breitschmid, 29.1.20

Der Kirchenrechtler Thomas Schüller, Direktor des Instituts für Kanonisches Recht an der Universität Münster, hat die Bedeutung von Papst Franziskus für Reformen in der katholischen Kirche in Deutschland hervorgehoben. Und er fordert dringend eine Stärkung der Rechte der Frau. Wenn der Papst keine Ausnahmen zum Zölibat zulassen würde, stünde der Reformdialog «schon zu Beginn vor seinem Aus», erklärte Schüller zum morgigen Start der Synodalversammlung in Frankfurt am Main gegenüber der «Rheinischen Post». Die Themen Zölibat sowie Weihe für Frauen und Sexualmoral würden am Ende im Vatikan entschieden, sagt Schüller. «Darum gilt es, vernünftig Argumente zu sammeln, die dann als Votum nach Rom geschickt und möglicherweise in der Weltkirche wahrgenommen werden können.» Die Zusammenfassung des Interviews ist im Artikel des Katholischen Medienzentrums nachzulesen.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er erscheint alternierend zur Printausgabe alle zwei Wochen – immer mit den aktuellsten Horizonte-Geschichten und oftmals spannenden Verlosungen.