Priorin Irene Gassmann an der Feier zum 888-Jahr-Jubiläum im Januar dieses Jahres. Für die Schwarze Madonna des Klosters EInsiedeln, zu dem das Fahr gehört, haben die  Schwestern ein neues Gewand hergestellt. | © Roger Wehrli

Neues Gewand für Einsiedler Madonna

Andreas C. Müller, 6.6.18

Am Montag, 2. Juli, wird die schwarze Madonna in Einsiedlen neu eingekleidet. Das Gewand wurde aus Anlass des 888-Jahr-Jubiläums im Kloster Fahr n der eigenen Paramentenwerkstatt gefertigt und wird an besagtem Datum in einer feierlichen Zeremonie überbracht. Diese findet um 16.30 Uhr statt. Das Einsiedler Gnadenbild befindet sich seit 1466 in der Gnadenkapelle des Klosters Einsiedeln. Das jetzt schwarze Antlitz und die schwarzen Hände der Madonna wie das Jesuskind waren ursprünglich farbig gefasst. Sie wurden durch den Rauch und Russ der vielen Kerzen und Öllampen, welche ständig in der engen und dunklen Heiligen Kapelle brannten, im Laufe der Jahrzehnte dunkel, schliesslich silberschwarz. Schon im 17. Jahrhundert sprach man  von der «Schwarzen Madonna von Einsiedeln».

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