Ein Job, um den man nicht beneidet wird: Mediensprecher des Vatikan. Seinen überraschenden Rücktritt kommentierte Greg Burke auf twitter mit den Worten: «An diesem Punkt des Übergangs in der Vatikan-Kommunikation meinen wir, es ist am besten, wenn der Heilige Vater völlig frei ist, ein neues Team zusammenzustellen». | © Michael Jablonowski

Trubel im Vatikan

Anne Burgmer, 1.1.19

Das neue Jahr beginnt für den Vatikan mit Turbulenzen. Vatikansprecher Greg Burke, Direktor des Presseamts, und seine Vize-Direktorin Paloma Garcia Ovejero, die erste Frau, die auf diesem Posten arbeitete, traten zurück. Gemäss dem katholischen Nachrichtenportal katholisch.de erwische die Kündigung  den Vatikan nach einem schweren Jahr 2018 und nur wenige Wochen vor dem Bischofs-Gipfeltreffen zu Missbrauch und Prävention, von dessen Verlauf und Präsentation viel für die katholische Kirche abhängt. Selbst Journalisten, die mit dem Innenleben des vatikanischen Medienapparats gut vertraut sind, seien überrascht über den Rücktritt am Silvestertag gewesen. Papst Franziskus hat den Rücktritt angenommen. Interimistisch versieht nun der Soical-Media-Koordinator des Vatikan die Kommunikation.

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