«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer

Entwicklungshilfe wird neu ausgerichtet

Andreas C. Müller, 15.4.19

Während die kirchlichen Hilfswerke «Fastenopfer», «Brot für alle» und «Partner sein» am Wochenende in Bern das 50-jährige Bestehen der Ökumenischen Fastenkampagne feierten, sickerte durch: Bundesrat Ignazio Cassis möchte nun doch die Entwicklungshilfe neu ausrichten. Neu sollen Entwicklungshilfegelder nicht mehr einfach nur vorbehaltlos zur Armutsbekämpfung gesprochen werden, sondern neu gezielt Schweizer Interessen wie der Migrationspolitik dienen. Konkret: Schweizer Geld gibt’s nur noch gegen Bedinungen. Das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer, das zu einem Viertel mit Bundesgeldern operiert, müsste demzufolge, wie in einem Interview erwähnt, wohl Landesprogramme in Südamerika aufgeben.

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