Ökumenisch leben und erziehen
Vielleicht ist es dringend notwendig, den Tod neu zu betrachten. Kinder gehen auf eine erstaunlich andere Art und Weise mit dem Thema um, als Erwachsene. | © Anne Burgmer
Vielleicht ist es dringend notwendig, den Tod neu zu betrachten. Kinder gehen auf eine erstaunlich andere Art und Weise mit dem Thema um, als Erwachsene. | © Anne Burgmer

Kinder finden eigene Bilder

«Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. ‚Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?‘ ‚Schön, dass du mich endlich bemerkst‘, sagte der Tod. ‚Ich bin der Tod.‘» So beginnt eines der nachdenklichsten und schönsten Bilderbücher über den Tod: Ente, Tod und Tulpe. Ein Buch, das Kinder wie Erwachsene gleichermassen berührt. Weil es behutsam und offen mit einem Thema umgeht, über das kaum einer nachdenkt oder spricht. Besonders nicht vor Kindern. Doch warum eigentlich? (mehr …)
Staunen, danken und beten - kindgerechte Gottesdienste bedeuten, mit den Kleinsten das Leben in all seinen Facetten zu feiern. Neben den Kirchenfesten zum Beispiel auch den eigenen Geburtstag. | © Marie-Christine Andres
Staunen, danken und beten - kindgerechte Gottesdienste bedeuten, mit den Kleinsten das Leben in all seinen Facetten zu feiern. Neben den Kirchenfesten zum Beispiel auch den eigenen Geburtstag. | © Marie-Christine Andres

Kleine Feier mit grosser Wirkung

Einmal im Monat verschwinden im Gemeindegottesdienst in Möhlin kleine Kinder. Schwupps, sind sie fort! Aus der Kirche hinausgeschlüpft landen sie in einer anderen Welt, einer Welt voller Geschichten und Bilder, Musik und Farbe. «Sonntagsfenster» heisst die Feier für Kinder von null bis fünf Jahren. (mehr …)
Mit der Taufe wird ein Kind in die Kirche aufgenommen. Die Gemeinschaft der Glaubenden vermittelt Geborgenheit und kann eine Kraftquelle fürs Leben sein, aus der Getaufte ein Leben lang schöpfen können. | © Marie-Christine Andres
Mit der Taufe wird ein Kind in die Kirche aufgenommen. Die Gemeinschaft der Glaubenden vermittelt Geborgenheit und kann eine Kraftquelle fürs Leben sein, aus der Getaufte ein Leben lang schöpfen können. | © Marie-Christine Andres

Taufe – das Fundament des Glaubens

Im Wasserschloss der Schweiz, am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat liegt die Gemeinde Gebenstorf. Vielleicht ist es kein Zufall, dass in der katholischen Kirche von Gebenstorf ein besonderes Taufbecken steht: eines mit Wasserhahn. (mehr …)
Geheimplänte schmieden mit dem Götti: Zeit und Fantasie braucht es, damit die Beziehung zum Patenkind tragfähig wird. | © Marie-Christine Andres
Geheimplänte schmieden mit dem Götti: Zeit und Fantasie braucht es, damit die Beziehung zum Patenkind tragfähig wird. | © Marie-Christine Andres

Das Patenamt im Wandel der Zeit

Viele Kinder erzählen mit Begeisterung von ihren Paten. Gotte und Götti sind ihnen wichtig als spezielle Bezugspersonen in ihrem Leben. Stimmt die Chemie, so überdauert eine Patenschaft das «Verfalldatum» der Volljährigkeit. (mehr …)
Jutta Bossard und Caroline Küng. | © Carmen Frei
Jutta Bossard und Caroline Küng. | © Carmen Frei

Wo Kinder sind, ist Gott schon da

Nicht selten herrscht Ratlosigkeit, wenn Glaubensfragen am jungen Familientisch zur Sprache kommen. «Mir genügt der Wald- und Wiesengott, ich muss nicht in die Kirche», findet der Vater. Die Mutter hingegen möchte das Kind taufen lassen, um es vom Segen eines grösseren Ganzen getragen zu wissen. Und das sind erst die ersten Beteiligten. (mehr …)
Konzentriert und kreativ. Die Illustrationen zur Reihe stammen allesamt aus Kinderhand.
Konzentriert und kreativ. Die Illustrationen zur Reihe stammen allesamt aus Kinderhand.

Wir trauen uns

«Wir waren ja noch nie zusammen in einer Kirche – warum sollen wir dort heiraten?», fragte der junge Mann rhetorisch seine Freundin. Sie dachte nach. Und dann beschlossen die beiden, an ihrem Hochzeitstag etwas in den Mittelpunkt zu stellen, das sie verbindet: Sie feierten die Trauung mit einer Velotour, begleitet von all ihren Freunden. Eine stimmige und stimmungsvolle «Zeremonie». (mehr …)