Soziales
Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres
Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres

«Säkulare und Religiöse ticken oft gleich»

  • Säkular zu sein, sei heute die Norm, sagt der Religionsforscher Stefan Huber, Professor an der Universität Bern.
  • Im Interview spricht er über den Unterschied zwischen Säkularen, Säkularisten und Religiösen.
  • Die wachsende Konkurrenz zwischen den religiösen Gruppen könnte künftig für Spannungen sorgen, vermutet der Religionsforscher.
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Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli
Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli

Die Kanti Baden entdeckt Afghanistan

  • Nahe bei der Kantonsschule Baden liegt die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Restaurant «Metropol». Seit Februar 2018 treffen sich Kantischülerinnen und -schüler regelmässig mit Asylsuchenden zum Deutschlernen.
  • Um mehr über das Herkunftsland der Asylsuchenden zu erfahren, hat die Kanti Baden eine «Afghanistanwoche» organisiert. Heute Donnerstag, 29.11, und morgen Freitag, 30.11, laufen die letzten Veranstaltungen.
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Sonja Neuenschwander, die Mitgründerin von «Speis & Gwand» (Mitte) zusammen mit Irene Obrist und Dilshad Tofik, die ebenfalls seit den Anfangszeiten beim Projekt dabei sind. | © Roger Wehrli
Sonja Neuenschwander, die Mitgründerin von «Speis & Gwand» (Mitte) zusammen mit Irene Obrist und Dilshad Tofik, die ebenfalls seit den Anfangszeiten beim Projekt dabei sind. | © Roger Wehrli

Dreizehn Jahre gelebte Nächstenliebe

  • Der Sozialpreis der Aargauer Landeskirchen 2018 ging an fünf Projekte, die alle auf ehrenamtlicher Arbeit beruhen.
  • Hauptpreisträger waren die Projekte «treff.punkt» in Wettingen und «Speis & Gwand» der reformierten Kirchgemeinde Oftringen.
  • Horizonte besuchte «Spiis & Gwand», das Armutsbetroffenen Kleider und Essen vermittelt, vor allem aber neuen Lebensmut schenkt. (mehr …)
Die Aargauer Sozial- und Gesundheitsdirektorin Franziska Roth mit den diesjährigen Hauptträgern des Sozialpreises der Aargauer Landeskirchen: Odo Camponovo von «treff.punkt» und Sonja Neuenschwander von Spiis&Gwand». Im Rahmen einer Neuausrichtung des Sozialpreises wurden erstmals ausschliesslich ehrenamtliche Projekte prämiert. | © Andreas C. Müller
Die Aargauer Sozial- und Gesundheitsdirektorin Franziska Roth mit den diesjährigen Hauptträgern des Sozialpreises der Aargauer Landeskirchen: Odo Camponovo von «treff.punkt» und Sonja Neuenschwander von Spiis&Gwand». Im Rahmen einer Neuausrichtung des Sozialpreises wurden erstmals ausschliesslich ehrenamtliche Projekte prämiert. | © Andreas C. Müller

«Spiis&Gwand» und «treff.punkt» gewinnen Sozialpreis

  • Seit 2004 vergeben die Aargauer Landeskirchen alle zwei bis drei Jahre einen Sozialpreis. Zum ersten Mal wurden ausschliesslich ehrenamtliche Projekte berücksichtigt.
  • Mit «Spiis&Gwand» sowie dem Verein «treff.punkt» wurden Projekte geehrt, die sich für die Integration von Flüchtlingen und die Unterstützung von Menschen in finanziellen Notlagen engagieren.
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Zakiy aus Afghanistan frittiert Teigtaschen in der Militärküche im UG des Saalbaus in Stein. | © Roger Wehrli
Zakiy aus Afghanistan frittiert Teigtaschen in der Militärküche im UG des Saalbaus in Stein. | © Roger Wehrli

Geflüchtete und Einheimische zusammen am Herd

  • Unter dem Motto «grenzenlos geniessen» kochten am Sonntag, 16. September, in Stein Menschen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan, Pakistan und weiteren Ländern zusammen mit Einheimischen.
  • Die Organisation «JASS» unterstützt mit solchen Anlässen die Integration von Minderheiten in unsere Gesellschaft.
  • Dabei setzt der 2015 gegründete Verein auf Information und Begegnung zum Abbau von Vorurteilen.
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Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild
Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild

Die Aargauer Notschlafstelle kommt

  • Im kommenden Winter soll es im Aargau endlich eine Notschlafstelle für Obdachlose geben. Abklärungen für eine Liegenschaft in Baden laufen.
  • Treibende Kraft hinter dem Projekt ist eine Interessengemeinschaft unter der Führung der unabhängigen christlichen Sozialinstitution «Hope» in Baden. In der IG vertreten sind auch die Aargauer Landeskirchen, das Beratungszentrum BZBplus Baden sowie die Reformierte Kirchgemeinde Baden.
  • Um die Kosten möglichst gering zu halten, will das «Hope» die geplante Notschlafstelle gemeinsam mit einer Notpension führen.
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Seit 2016 gibt es das Netzwerk Psy4Asyl. Es bildete sich aus Psychologinnen und Psychologen und fokussiert auf die Traumabewältigung für Menschen mit Fluchthintergrund. Der grösste Teil der Arbeit wird freiwillig und unbezahlt geleistet und zielt auch darauf ab, medizinische Folgekosten zu senken, so Sara Michalik-Imfeld. | © Werner Rolli
Seit 2016 gibt es das Netzwerk Psy4Asyl. Es bildete sich aus Psychologinnen und Psychologen und fokussiert auf die Traumabewältigung für Menschen mit Fluchthintergrund. Der grösste Teil der Arbeit wird freiwillig und unbezahlt geleistet und zielt auch darauf ab, medizinische Folgekosten zu senken, so Sara Michalik-Imfeld. | © Werner Rolli

Traumatherapie als Chance – Das Netzwerk Psy4Asyl

  • Seit 2016 engagiert sich das Neztwerk aus Psychologinnen und Psychologen meist unentgeldlich in der therapeutischen Begleitung von Menschen mit Fluchterlebnissen.
  • Im Gespräch mit Horizonte erklärt Sara Michalik-Imfeld, wie das Netzwerk durch seine Arbeit zur Reduktion von medizinischen Folgekosten beitragen kann
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Die Segens- und Solidaritätsfeier für gleichgeschlechtlich Liebende und ihre Freunde und Familien fand dieses Jahr am 1. Juni in der Kirche Heiliggeist in Suhr statt. Schwerpunkt war das Thema Regenbogenfamilien. | © Marie-Christine Andres
Die Segens- und Solidaritätsfeier für gleichgeschlechtlich Liebende und ihre Freunde und Familien fand dieses Jahr am 1. Juni in der Kirche Heiliggeist in Suhr statt. Schwerpunkt war das Thema Regenbogenfamilien. | © Marie-Christine Andres

«Liebe ist» – fünfte Feier für gleichgeschlechtlich Liebende

  • Am vergangenen Freitag, 1. Juni, fand in Suhr die Solidaritäts- und Segensfeier für gleichgeschlechtlich Liebende sowie ihre Freunde und Angehörigen statt.
  • Bereits zum fünften Mal organisierten Susanne Andrea Birke und Kurt Adler diesen Anlass.
  • Die Feier berührte mit Worten und Melodien und überzeugte mit ihrer Botschaft «Gottes Liebe findet viele Wege».
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Das Podium mit den Vertretern der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen von links: Niklaus Schär von der Sammelstiftung CoOpera, Roland Frauchiger von der Pensionskasse der reformierten Landeskirche Aargau, Daniel Roth von der Pensionskasse Mauritius der römisch-katholischen Kirche Aargau und beider Basel, Moderator Heinz Altorfer. | © Roger Wehrli
Das Podium mit den Vertretern der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen von links: Niklaus Schär von der Sammelstiftung CoOpera, Roland Frauchiger von der Pensionskasse der reformierten Landeskirche Aargau, Daniel Roth von der Pensionskasse Mauritius der römisch-katholischen Kirche Aargau und beider Basel, Moderator Heinz Altorfer. | © Roger Wehrli

«Macht es freiwillig, macht es rasch!»

  • Am Donnerstag, 22. März, diskutierten an einer Podiumsveranstaltung der ökumenischen Kommission Kirche und Wirtschaft Vertreter verschiedener Vorsorgeeinrichtungen öffentlich über nachhaltiges Investieren.
  • In der Podiumsrunde dabei waren die Präsidenten der Pensionskassen der römisch-katholischen und der reformierten Landeskirche im Aargau, Daniel Roth und Roland Frauchiger.
  • Der Präsident von Swiss Sustainable Finance (SSF), Jean-Daniel Gerber, hielt das Einstiegsreferat und rief die Verantwortlichen zum Handeln auf.
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Das Caritas-Projekt «Co-Pilot» ist im Aargau gestartet. Am Samstag, 24. Februar 2018 trafen sich die ersten Paare in Baden zu einem gemeinsamen Startananlass. Nun werden sie ein Jahr lang gemeinsam unterwegs sein. | © Roger Wehrli
Das Caritas-Projekt «Co-Pilot» ist im Aargau gestartet. Am Samstag, 24. Februar 2018 trafen sich die ersten Paare in Baden zu einem gemeinsamen Startananlass. Nun werden sie ein Jahr lang gemeinsam unterwegs sein. | © Roger Wehrli

Mit Co-Pilot durch den Alltag steuern

  • Das Caritas-Projekt «Co-Pilot» bringt Migranten mit Freiwilligen zusammen, die sie bei ihrer sozialen Integration unterstützen.
  • Ein Jahr lang treffen sich die Freiwilligen mit den Flüchtlingen monatlich zwei bis viermal.
  • Am «Matching-Day» am Samstag, 24. Februar sind in Baden die ersten Paare gestartet.
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