Soziales
Der «Rote Wagen» in Suhr (im Bild mit Projektleiter Andy Huwyler) verschwindet bis spätestens Ende September. Für die Gemeinde Suhr kommt der Entscheid überraschend. | © Andreas C. Müller
Der «Rote Wagen» in Suhr (im Bild mit Projektleiter Andy Huwyler) verschwindet bis spätestens Ende September. Für die Gemeinde Suhr kommt der Entscheid überraschend. | © Andreas C. Müller

Caritas beendet unerwartet sein Care-Projekt

  • Vor etwas mehr als drei Jahren startete Caritas Schweiz in Suhr und Zürich mit einem roten Wagen ein Pilotprojekt, das gezielt ältere Menschen zuhause unterstützen sollte. Damit ist nun Schluss, heisst es völlig überraschend von Seiten der Zentrale in Luzern. Das Projekt sei längerfristig nicht finanzierbar.
  • Erst noch im März hatte das Projekt mit neuen Begrifflichkeiten sein Profil geschärft. Projektleiter Andy Huwyler zeigte sich mit Blick auf die Zukunft optimistisch.
  • In der Trägergemeinde Suhr ist man überrascht. Der Entscheid sei einseitig gefallen, heisst es vom zuständigen Gemeinderat. Es bleiben offene Fragen.
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Ein neuer Name und klarer auf den Punkt gebracht, was angeboten wird. Der «rote Wagen» des Caritas-Unterstützungsdienstes schärft nach drei Jahren sein Profil. | © Andreas C. Müller
Ein neuer Name und klarer auf den Punkt gebracht, was angeboten wird. Der «rote Wagen» des Caritas-Unterstützungsdienstes schärft nach drei Jahren sein Profil. | © Andreas C. Müller

Aus der «helfenden Hand» wird «Caritas Care»

  • Nach drei Jahren schärft der Heimunterstützungsdienst der Caritas in Suhr sein Profil. Geblieben ist als Bezugspunkt der Rote Wagen mitten im Zentrum.
  • Im Gegensatz zu anderen Care-Dienstleistern nimmt die Caritas für sich in Anspruch, nicht einfach auf Auftragsanfragen zu warten, sondern in den Quartieren aktiv nach hilfsbedürftigen Menschen Ausschau zu halten. Und weiter darf auch Hilfe in Anspruch nehmen, wer es sich nicht leisten kann.
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Beim Projekt «Co-Pilot» von Caritas Aargau werden Asylsuchende von Freiwilligen im Alltag bei der Integration unterstützt. | © Roger Wehrli
Beim Projekt «Co-Pilot» von Caritas Aargau werden Asylsuchende von Freiwilligen im Alltag bei der Integration unterstützt. | © Roger Wehrli

Caritas-Projekt «Co-Pilot» in der Transitzone

  • Isabelle Odermatt von Caritas Aargau zieht eine positive Bilanz zum Projekt «Co-Pilot», das vor einem Jahr in Aarau und Baden gestartet wurde. 54 Freiwillige haben je einen Flüchtling zwei bis vier Mal im Monat besucht und bei der Integration unterstützt.
  • Das Projekt «Co-Pilot» wird fortgeführt. Im April werden neue Freiwillige rekrutiert.
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Obdachlose haben im Aargau gut singen: Ab kommendem September finden Sie in Baden in der neuen Notschlafstelle Unterschlupf. | © Andreas C. Müller
Obdachlose haben im Aargau gut singen: Ab kommendem September finden Sie in Baden in der neuen Notschlafstelle Unterschlupf. | © Andreas C. Müller

Erste Aargauer Notschlafstelle eröffnet Anfang September

  • Seit Montag, 25. Februar, existiert in Baden der Verein «Notschlafstelle Aargau». Im September kann nach jahrelangem Ringen die entsprechende Unterkunft eröffnet werden.
  • Dank Synergien mit einer vom Sozialwerk «Hope» betriebenen «Notpension» können die Kosten tief gehalten werden. 80 Prozent der für einen dreijährigen Pilotversuch erforderlichen Gelder sind beisammen. Den Rest soll der neugegründete Trägerverein noch beschaffen. Hinter diesem steht die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau, die reformierte Kirchgemeinde Baden und das christliche Sozialwerk «Hope».
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Vom 6.-8. Februar verbrachten fünfzehn Kanti-Schüler aus Aarau drei Tage mit zehn jugendlichen Asylsuchenden, die als sogenannt Unbegleitete minderjährige Asylssuchende (UMA) in die Schweiz kamen. | © Roger Wehrli
Vom 6.-8. Februar verbrachten fünfzehn Kanti-Schüler aus Aarau drei Tage mit zehn jugendlichen Asylsuchenden, die als sogenannt Unbegleitete minderjährige Asylssuchende (UMA) in die Schweiz kamen. | © Roger Wehrli

Asylsuchende aufs Glatteis geführt

  • Vom 6. bis 8. Februar 2019 lernten Kanti-Schüler und jugendliche Asylsuchende einander im Rahmen einer Projektwoche näher kennen und wagten sich aufs Eis. Vorurteile konnten beseitigt, Vertrauen geschaffen werden.
  • Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Kantonsschulen in Wohlen und Aarau hofft die Projektverantwortliche und Integrationsbeauftragte der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, Myroslava Rap, eine solche Begegnungswoche für Jugendliche bald auch mit einer Aargauer Berufsschule durchführen zu können.
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Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg
Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg

Die Zersiedelungs-Initiative aus kirchlicher Sicht

  • Am Sonntag, 10. Februar, stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab.
  • Aus sozialethischer Sicht gibt die Initiative Anlass, über den eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken.
  • Der Verein oeku Kirche und Umwelt plädiert für ein «JA» und betont, dass mit der Initiative eine soziale Wohnbaupolitik umso dringender werde.
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Einkaufen im Caritas-Markt bedeutet mehr Lebensqualität für das Budget von Armutsbetroffenen. Im Aargau gibt es seit 2016 keinen Caritas-Markt mehr, doch das soll auf Dauer nicht so bleiben. | © Roger Wehrli
Einkaufen im Caritas-Markt bedeutet mehr Lebensqualität für das Budget von Armutsbetroffenen. Im Aargau gibt es seit 2016 keinen Caritas-Markt mehr, doch das soll auf Dauer nicht so bleiben. | © Roger Wehrli

Ein Supermarkt für Armutsbetroffene

  • Am kommenden dritten Sonntag im Januar ist traditionsgemäss der Sonntag der Caritas Aargau. Das christliche Hilfswerk macht dieses Jahr die Armut in unserem Land zum Thema. Brandaktuell, zumal auch im Aargau darüber diskutiert wird, die Sozialhilfe zu kürzen.
  • Mit knapp tausend Franken für den Grundbedarf müssen Sozialhilfe-Empfänger über die Runden kommen. Laut einer SKOS-Studie zu wenig. Im Caritas-Markt können Armutsbetroffene wenigstens bei den Einkäufen für den täglichen Bedarf sparen.
  • Im Aargau gibt es seit 2016 keinen Supermarkt für Arme mehr. Die Genossenschaft Caritas-Markt will das ändern.
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Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres
Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres

«Säkulare und Religiöse ticken oft gleich»

  • Säkular zu sein, sei heute die Norm, sagt der Religionsforscher Stefan Huber, Professor an der Universität Bern.
  • Im Interview spricht er über den Unterschied zwischen Säkularen, Säkularisten und Religiösen.
  • Die wachsende Konkurrenz zwischen den religiösen Gruppen könnte künftig für Spannungen sorgen, vermutet der Religionsforscher.
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Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli
Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli

Die Kanti Baden entdeckt Afghanistan

  • Nahe bei der Kantonsschule Baden liegt die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Restaurant «Metropol». Seit Februar 2018 treffen sich Kantischülerinnen und -schüler regelmässig mit Asylsuchenden zum Deutschlernen.
  • Um mehr über das Herkunftsland der Asylsuchenden zu erfahren, hat die Kanti Baden eine «Afghanistanwoche» organisiert. Heute Donnerstag, 29.11, und morgen Freitag, 30.11, laufen die letzten Veranstaltungen.
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Sonja Neuenschwander, die Mitgründerin von «Speis & Gwand» (Mitte) zusammen mit Irene Obrist und Dilshad Tofik, die ebenfalls seit den Anfangszeiten beim Projekt dabei sind. | © Roger Wehrli
Sonja Neuenschwander, die Mitgründerin von «Speis & Gwand» (Mitte) zusammen mit Irene Obrist und Dilshad Tofik, die ebenfalls seit den Anfangszeiten beim Projekt dabei sind. | © Roger Wehrli

Dreizehn Jahre gelebte Nächstenliebe

  • Der Sozialpreis der Aargauer Landeskirchen 2018 ging an fünf Projekte, die alle auf ehrenamtlicher Arbeit beruhen.
  • Hauptpreisträger waren die Projekte «treff.punkt» in Wettingen und «Speis & Gwand» der reformierten Kirchgemeinde Oftringen.
  • Horizonte besuchte «Spiis & Gwand», das Armutsbetroffenen Kleider und Essen vermittelt, vor allem aber neuen Lebensmut schenkt. (mehr …)
Die Aargauer Sozial- und Gesundheitsdirektorin Franziska Roth mit den diesjährigen Hauptträgern des Sozialpreises der Aargauer Landeskirchen: Odo Camponovo von «treff.punkt» und Sonja Neuenschwander von Spiis&Gwand». Im Rahmen einer Neuausrichtung des Sozialpreises wurden erstmals ausschliesslich ehrenamtliche Projekte prämiert. | © Andreas C. Müller
Die Aargauer Sozial- und Gesundheitsdirektorin Franziska Roth mit den diesjährigen Hauptträgern des Sozialpreises der Aargauer Landeskirchen: Odo Camponovo von «treff.punkt» und Sonja Neuenschwander von Spiis&Gwand». Im Rahmen einer Neuausrichtung des Sozialpreises wurden erstmals ausschliesslich ehrenamtliche Projekte prämiert. | © Andreas C. Müller

«Spiis&Gwand» und «treff.punkt» gewinnen Sozialpreis

  • Seit 2004 vergeben die Aargauer Landeskirchen alle zwei bis drei Jahre einen Sozialpreis. Zum ersten Mal wurden ausschliesslich ehrenamtliche Projekte berücksichtigt.
  • Mit «Spiis&Gwand» sowie dem Verein «treff.punkt» wurden Projekte geehrt, die sich für die Integration von Flüchtlingen und die Unterstützung von Menschen in finanziellen Notlagen engagieren.
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Zakiy aus Afghanistan frittiert Teigtaschen in der Militärküche im UG des Saalbaus in Stein. | © Roger Wehrli
Zakiy aus Afghanistan frittiert Teigtaschen in der Militärküche im UG des Saalbaus in Stein. | © Roger Wehrli

Geflüchtete und Einheimische zusammen am Herd

  • Unter dem Motto «grenzenlos geniessen» kochten am Sonntag, 16. September, in Stein Menschen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan, Pakistan und weiteren Ländern zusammen mit Einheimischen.
  • Die Organisation «JASS» unterstützt mit solchen Anlässen die Integration von Minderheiten in unsere Gesellschaft.
  • Dabei setzt der 2015 gegründete Verein auf Information und Begegnung zum Abbau von Vorurteilen.
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Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild
Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild

Die Aargauer Notschlafstelle kommt

  • Im kommenden Winter soll es im Aargau endlich eine Notschlafstelle für Obdachlose geben. Abklärungen für eine Liegenschaft in Baden laufen.
  • Treibende Kraft hinter dem Projekt ist eine Interessengemeinschaft unter der Führung der unabhängigen christlichen Sozialinstitution «Hope» in Baden. In der IG vertreten sind auch die Aargauer Landeskirchen, das Beratungszentrum BZBplus Baden sowie die Reformierte Kirchgemeinde Baden.
  • Um die Kosten möglichst gering zu halten, will das «Hope» die geplante Notschlafstelle gemeinsam mit einer Notpension führen.
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Seit 2016 gibt es das Netzwerk Psy4Asyl. Es bildete sich aus Psychologinnen und Psychologen und fokussiert auf die Traumabewältigung für Menschen mit Fluchthintergrund. Der grösste Teil der Arbeit wird freiwillig und unbezahlt geleistet und zielt auch darauf ab, medizinische Folgekosten zu senken, so Sara Michalik-Imfeld. | © Werner Rolli
Seit 2016 gibt es das Netzwerk Psy4Asyl. Es bildete sich aus Psychologinnen und Psychologen und fokussiert auf die Traumabewältigung für Menschen mit Fluchthintergrund. Der grösste Teil der Arbeit wird freiwillig und unbezahlt geleistet und zielt auch darauf ab, medizinische Folgekosten zu senken, so Sara Michalik-Imfeld. | © Werner Rolli

Traumatherapie als Chance – Das Netzwerk Psy4Asyl

  • Seit 2016 engagiert sich das Neztwerk aus Psychologinnen und Psychologen meist unentgeldlich in der therapeutischen Begleitung von Menschen mit Fluchterlebnissen.
  • Im Gespräch mit Horizonte erklärt Sara Michalik-Imfeld, wie das Netzwerk durch seine Arbeit zur Reduktion von medizinischen Folgekosten beitragen kann
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Die Segens- und Solidaritätsfeier für gleichgeschlechtlich Liebende und ihre Freunde und Familien fand dieses Jahr am 1. Juni in der Kirche Heiliggeist in Suhr statt. Schwerpunkt war das Thema Regenbogenfamilien. | © Marie-Christine Andres
Die Segens- und Solidaritätsfeier für gleichgeschlechtlich Liebende und ihre Freunde und Familien fand dieses Jahr am 1. Juni in der Kirche Heiliggeist in Suhr statt. Schwerpunkt war das Thema Regenbogenfamilien. | © Marie-Christine Andres

«Liebe ist» – fünfte Feier für gleichgeschlechtlich Liebende

  • Am vergangenen Freitag, 1. Juni, fand in Suhr die Solidaritäts- und Segensfeier für gleichgeschlechtlich Liebende sowie ihre Freunde und Angehörigen statt.
  • Bereits zum fünften Mal organisierten Susanne Andrea Birke und Kurt Adler diesen Anlass.
  • Die Feier berührte mit Worten und Melodien und überzeugte mit ihrer Botschaft «Gottes Liebe findet viele Wege».
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Das Podium mit den Vertretern der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen von links: Niklaus Schär von der Sammelstiftung CoOpera, Roland Frauchiger von der Pensionskasse der reformierten Landeskirche Aargau, Daniel Roth von der Pensionskasse Mauritius der römisch-katholischen Kirche Aargau und beider Basel, Moderator Heinz Altorfer. | © Roger Wehrli
Das Podium mit den Vertretern der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen von links: Niklaus Schär von der Sammelstiftung CoOpera, Roland Frauchiger von der Pensionskasse der reformierten Landeskirche Aargau, Daniel Roth von der Pensionskasse Mauritius der römisch-katholischen Kirche Aargau und beider Basel, Moderator Heinz Altorfer. | © Roger Wehrli

«Macht es freiwillig, macht es rasch!»

  • Am Donnerstag, 22. März, diskutierten an einer Podiumsveranstaltung der ökumenischen Kommission Kirche und Wirtschaft Vertreter verschiedener Vorsorgeeinrichtungen öffentlich über nachhaltiges Investieren.
  • In der Podiumsrunde dabei waren die Präsidenten der Pensionskassen der römisch-katholischen und der reformierten Landeskirche im Aargau, Daniel Roth und Roland Frauchiger.
  • Der Präsident von Swiss Sustainable Finance (SSF), Jean-Daniel Gerber, hielt das Einstiegsreferat und rief die Verantwortlichen zum Handeln auf.
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Das Caritas-Projekt «Co-Pilot» ist im Aargau gestartet. Am Samstag, 24. Februar 2018 trafen sich die ersten Paare in Baden zu einem gemeinsamen Startananlass. Nun werden sie ein Jahr lang gemeinsam unterwegs sein. | © Roger Wehrli
Das Caritas-Projekt «Co-Pilot» ist im Aargau gestartet. Am Samstag, 24. Februar 2018 trafen sich die ersten Paare in Baden zu einem gemeinsamen Startananlass. Nun werden sie ein Jahr lang gemeinsam unterwegs sein. | © Roger Wehrli

Mit Co-Pilot durch den Alltag steuern

  • Das Caritas-Projekt «Co-Pilot» bringt Migranten mit Freiwilligen zusammen, die sie bei ihrer sozialen Integration unterstützen.
  • Ein Jahr lang treffen sich die Freiwilligen mit den Flüchtlingen monatlich zwei bis viermal.
  • Am «Matching-Day» am Samstag, 24. Februar sind in Baden die ersten Paare gestartet.
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Seit sechs Jahren bieten die reformierte und die katholische Kirche in verschiedenen Aargauer Regionen Wegbegleitungen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen an. In der Region Aarau neu auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Horizonte sprach unter anderem mit Eveline Kohler (Bildmitte), der Leiterin der Vermittlungsstelle für Wegbegleitungen in der Region Aarau, und einem 52-Jährigen, der dank einer Wegbegleitung aus einer persönlichen Krise fand. | © Roger Wehrli
Seit sechs Jahren bieten die reformierte und die katholische Kirche in verschiedenen Aargauer Regionen Wegbegleitungen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen an. In der Region Aarau neu auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Horizonte sprach unter anderem mit Eveline Kohler (Bildmitte), der Leiterin der Vermittlungsstelle für Wegbegleitungen in der Region Aarau, und einem 52-Jährigen, der dank einer Wegbegleitung aus einer persönlichen Krise fand. | © Roger Wehrli

Wegbegleitung hilft Menschen aus der Krise

  • Seit sechs Jahren unterstützt das Projekt Wegbegleitung der reformierten und der römisch-katholischen Kirche im Aargau Menschen in schwierigen Situationen. Die Arbeit machen geschulte Freiwillige. Allein 2017 wurden kantonsweit 186 Wegbegleitungen durchgeführt. Der Arbeitsaufwand der Freiwilligen umfasste 2’975 Arbeitsstunden.
  • In der Region Aarau werden seit Beginn dieses Jahres auch Wegbegleitungen für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten.
  • Bei der Organisation des Projekts ziehen Reformierte und Katholiken partnerschaftlich an einem Strick. Bei der Umsetzung in den Gemeinden hinken die Reformierten den Katholiken jedoch hinterher. Der Grund ist nicht nur das fehlende Geld.
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Das Team des Kirchlichen Regionalen Sozialdienstes Region Aarau der Caritas übernimmt neu auch die Jugendberatung in Aarau und Umgebung: Leiterin Isabel Borges, Luzia Capanni, Tanja Schneider und Azubi Matthias Hürzeler (von links). | © Caritas Aargau
Das Team des Kirchlichen Regionalen Sozialdienstes Region Aarau der Caritas übernimmt neu auch die Jugendberatung in Aarau und Umgebung: Leiterin Isabel Borges, Luzia Capanni, Tanja Schneider und Azubi Matthias Hürzeler (von links). | © Caritas Aargau

In Aarau hat die Jugend auch weiterhin eine Anlaufstelle

  • Am 21. Januar ist der «Sonntag der Caritas Aargau. Das Hilfswerk der katholischen Kirche engagiert sich unter anderem im Bereich Flüchtlingsingsintegration.
  • Nachdem nach 40 Jahren der Regionale Jugendberatungsdienst in Aarau RJD  per Ende 2017 schloss, bietet nun Caritas Aargau Jugendlichen im Raum Aarau eine Anlaufstelle.
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Vor einem Jahr lancierte Caritas Schweiz in Zusammenarbeit mit der regionalen Caritas Aargau-Solothurn in Suhr das Projekt «Eine helfende Hand». Mittlerweile steht der «rote Wagen», die Anlaufstation, mitten im Zentrum von Suhr. Sowohl Caritas als auch die Gemeinde Suhr ziehen ein erstes  positives Fazit und sind für das laufende zweite Jahr des Pilotprojekts zuversichtlich. | © Andreas C. Müller
Vor einem Jahr lancierte Caritas Schweiz in Zusammenarbeit mit der regionalen Caritas Aargau-Solothurn in Suhr das Projekt «Eine helfende Hand». Mittlerweile steht der «rote Wagen», die Anlaufstation, mitten im Zentrum von Suhr. Sowohl Caritas als auch die Gemeinde Suhr ziehen ein erstes positives Fazit und sind für das laufende zweite Jahr des Pilotprojekts zuversichtlich. | © Andreas C. Müller

Vor einem Jahr lancierte Caritas «Eine helfende Hand» in Suhr

  • Zwar hat das Projekt noch nicht so viele Aufträge wie erhofft, doch sowohl Caritas als auch die Gemeinde Suhr ziehen ein positives erstes Fazit.
  • Ob das auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt weitergeführt wird, entscheidet sich im Sommer.
  • Im Raum Zürich werden bereits zwei weitere Standorte aufgebaut.
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